Darauf vertrau ich

Statusmeldung heute 7 Uhr: wacklig. Menschen, die ihren Egoismus zur Religion machen, hasenfüßige Politiker*innen, Tote, die noch leben könnten, überlastete Ärztinnen und Krankenpfleger, viele zu viele Kinder in Quarantäne. Und trotzdem geht an jedem Morgen die Sonne wieder auf. Trotzdem vertraue ich auf ein paar grundlegende Dinge. Trotzdem hab ich Hoffnung, dass die Welt in ein paar Wochen anders aus der Wäsche schaut. Hoffnung will leuchten. Und klingen. Hoffnung ist größer als das, was ich in diesem Moment beweisen kann.

Dass du da bist und mich siehst, mich in deine Welt reinziehst,
dass du liebst und mir vergibst, mir was zutraust und mich schiebst,
du hast alles ausgedacht und das Licht hier angemacht.

Dass du unsre Nähe suchst, an den Rändern nach uns rufst,
dass du Scherben wieder klebst, selbst im Tod noch weiter gehst,
stehst in unserm Leben auf, gibst ihm einen neuen Lauf.

Dass dein Geist die Lage dreht, jedes Kind die Welt bewegt,
dass du groß von Liebe träumst, keinen Tag mit uns versäumst,
wir sind dann nicht mehr allein, werden Wahlverwandte sein:

Darauf vertrau ich, das glaub ich. Da drauf, da bau ich: Ich brauche dich.

Das kann man auch singen, hören und sehen – hier geht’s zum Video und den Noten

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